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Rock statt Elektronik: Auftritt unter Freunden |
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F.u.c.K. e.V. vor dem Ende? |
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Wie die Meisten wissen, haben wir arge Probleme mit unserem Vereinsheim. Hintergrundinformationen und Perspektiven, wie es weiter geht, folgen. Zur vereinsinternen Diskussion wird hiermit aufgefordert. Als Einstieg für Euch soll der Artikel im Juli-Frizz aufzeigen, was aktuell los ist...

F.u.c.K. e.V. vor dem Ende?
Seit Mai ist die Zukunft des Vereins und der "Unsagbar" ungewiss
Was war da jetzt eigentlich los? Die Gerüchgteküche brodelt, die Meinungen gehen auseinander. Zum Hintergrund. In der Nacht zum 16.05. gab es eine Drogen-Razzia im Vereinsheim des F.u.c.K. e.V., der Unsagbar. Das traurige Ergebnis: bei drei Personen wurde der Besitz von illegalen Substanzen festgestellt. Seitdem regiert Stille in einer von Aschaffenburgs kultigsten Locations, in der schon mal gerne bis zum Morgengrauen gefeiert wird.
Aber was ist der F.u.c.K. e.V. eigentlich genau? 2.500 registrierte Mitglieder zählt der Verein unabhängiger creativer Künste, der seit seiner Gründung im letzten Jahr (Anm.: Gründungszeitpunkt ist Ende August 2007) mit einer Reihe von kulturellen Veranstaltungen, Literaturlesungen, Ausstellungen und Konzerten aller Art, aber auch mit respektablen Partys, etwa auch auf der Määkuh, von sich reden gemacht hat. Auch hat man noch spät in der Nacht jemanden getroffen, den man kannte, und hat locker mit ihm ein Bier trinken können. Aktivitäten, die einer selbst ernannten Kulturstadt eigentlich gut zu Gesicht stehen. Alles finanziert aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Eine blühende Alternativkultur auf dem Wege zu einer kreativen Ausdrucksmöglichkeit.
Und nun soll also Schluss sein? Ein illegaler Drogenbesitz bei Mitgliedern kann selbstverständlich nicht toleriert werden und wurde in Form eines deutlichen Appells innerhalb einer Rundmail an die einzelnen Mitglieder verschickt. Es wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Mitbringen von Drogen in die Unsagbar zum Ausschluss aus dem Verein führen kann.
Zwar gab es bereits in der Vergangenheit Beschwerden von Seiten eines angrenzenden Nachbarn, die aber bisher immer zu einer friedlichen Lösung mit allen Parteien geführt haben.
Die Mitglieder und Betreiber des F.u.c.K. e.V. betonen, dass es sich um einen friedlichen Verein handelt, bei dem am Wochenende vielleicht gerne mal etwas länger gefeiert wird, der sich aber an die Bedingungen des Ordnungsamtes gehalten hat. Bis eben zu dem Vorfall in der besagten Nacht im Mai.
Der Verein hat durch die Vielzahl der Mitglieder den Rückhalt, den er gerade dringend braucht. Ein kleines Beispiel ziviler Courage, die zu allen Zeiten erforderlich war und ist, um den Kulturbegriff einer Gesellschaft nicht im Althergebrachten verharren zu lassen sondern kontinuierlich weiter zu entwickeln.
Das Ordnungsamt hat das Vereinsheim nun unter Beobachtung, der Verein bleibt bestehen. Wir halten Euch selbstverständlich auf dem Laufenden, wie es weiter geht und freuen uns über Hintergrundinfos und Meinungen zum Thema. Über Post an info@frizz-ab.de freuen wir uns jederzeit.
(Quelle: FRIZZ Das Magazin 7.2009 EMM/DC)
Anmerkung: Zeigt Flagge und nutzt die Möglichkeit, Eure Sicht der Dinge an die Redaktion des FRIZZ zu senden. Ihr könnt damit zeigen, dass unser Verein lebt, sich nicht unterkriegen lässt und dass es mehr bedarf, Alternativkultur in Aschaffenburg zu unterdrücken, als aus fadenscheinigen Begründungen heraus, Versammlungsorte zu schließen!
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Mitgliederversammlung |
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F.u.c.K.tronik 2008 Final Party |
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F.u.c.K. im FRIZZ |
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MaFia in der Ex-unsagbar - Literaturabend mit Heidi und Katharina Gebhardt |
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Aschaffenburger für mehr Toleranz und Kreativität |
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