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MaFia in der
Ex-unsagbar -
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MaFia in der Ex-unsagbar - Literaturabend mit Heidi und Katharina Gebhardt |
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Gespannte Stille, aufmerksame Gesichter und ab und zu ein kleiner Lacher. Das Publikum, das sich am vergangenen Sonntag auf Einladung des Fördervereins unabhängiger creativer Künste e.V. im Vereinsheim, der ehemaligen „unsagbar“ in der Karlstraße, versammelt hatte, kam voll auf seine Kosten. Flott und eindrucksvoll trugen Mater Heidi und Filia Katharina Gebhardt (daher die Schreibweise „MaFia“) eigene Texte vor. Lässig im roten Sessel sitzend die Mutter, vor einem Notenständer stehend die Tochter, die als gelernte Schauspielerin ihren Vortrag mit gekonnter Mimik und Gestik zu unterstützen wusste. Musikalisch begleitet von Bernd Eisert an der Gitarre und assistiert von Heiko Fries als männlicher Part in einigen Stücken.
Texte über Familiensituationen, Generationenkonflikte und menschliche Schwächen standen ebenso auf dem Programm wie nachdenkliche Themen von Abschiednehmen und Tod. Besonders beeindruckend etwa die Mordfantasien der Tochter im Metzgerladen gegenüber der leicht debilen Mutter. Unterschiedliche Sichtweisen von Mutter und Tochter konnten dabei besonders in den Texten ausgemacht werden, die zum gleichen Thema verfasst wurden. So verlockten die Ausführungen über die menschliche Faulheit das Publikum zum nachdenklichen Schmunzeln und Selbstreflektion. Das Programm war abwechslungsreich gestaltet, so dass sich mitunter drastische Situationsbeschreibungen menschlicher Abgründe zu zärtlicher Poesie gesellen konnten. Anhaltender Beifall war denn auch der verdiente Lohn für den gelungenen Literaturabend.
Besonders hervorzuheben ist die Nähe der Künstlerinnen zu ihrem Publikum. Auch nach Ende der Veranstaltung standen sie noch für mehrere Stunden zum Gespräch und konstruktiven Diskussion mit den Zuhörern bereit. „Ein Abend, der Lust auf mehr macht“, wie Thomas Quien als Vereinsvorsitzender des Fördervereins bestätigt. Literaturabende mit regionalem Bezug sollen laut Quien zum festen Bestandteil der Kulturarbeit des Fördervereins werden und „MaFia“ hat bewiesen, dass es an literarischem Talent in Aschaffenburg nicht mangelt.

Mater Heidi & Filia Katharina Gebhardt sind MaFia
Foto: Stefan Cling
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Kommentare |
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am 06. Mai 2008
MaFia sagt: Na, dankeschön! Sehr schmeichelhaft.
Wir kommen wieder. |
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